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Zukunft für Tschernobyl-Opfer



"Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden", sagten die Schüler der Oberstufe zur Übergabe einer Wagner & Co Solarwärmeanlage an die Schule in Stari Lepel in Weißrussland. Dort, im Nordosten des Landes, baut der Verein Heim-statt-Tschernobyl e.V. aus dem westfälischen Bünde ein Dorf für Familien, die aus den verstrahlten Regionen des Südens in strahlenfreie Gebiete umsiedeln wollen. Wagner & Co hat für die Schulkantine, in der täglich mehr als 100 Essen zubereitet werden, eine Solaranlage mit 16 m² EURO-Kollektoren, einen 750 Liter Solarspeicher und die dazu gehörende Regelung gespendet. Die MitarbeiterInnen von Wagner & Co wollen damit ein Zeichen gegen das Vergessen setzen, denn auch 20 Jahre nach der Atomkatastrofe von Tschernobyl leben noch immer viele Menschen in verstrahlten Gebieten, ohne staatliche Hilfen.



Die Solarwärmeanlage wurde von Martin Stark und Andreas Noack (Fa. Wendawatt) im Sommer komplett installiert und im August 2006 im Beisein von 300 Gästen feierlich eingeweiht. Politische Vertreter der Regierung aus Minsk waren genauso anwesend, wie das staatliche Fernsehen, Zeitungen aus der Hauptstadt und der Kreisstadt, der Bürgermeister von Lepel sowie zahlreiche Kinder und Erwachsene aus dem Kreisgebiet. Redebeiträge, musikalische und tänzerische Darbietungen wechselten sich ab. Die Lehrerin der Schule in Lepel hat sich sehr stark für ein interessantes Programm eingesetzt und den Text gezielt über die Sonne und für die Solaranlage geschrieben. Die SchülerInnen der Oberstufe präsentierten in bunten Kostümen und großem Eifer die einstudierten Programmpunkte.

Technische Funktionen zur Solaranlage und ihrem Nutzen erläuterte Martin Stark, der die reibungslose Zusammenarbeit bei der Planung, Lieferung und Installation der Anlage mit Wagner & Co hervorhob. Für die Menschen in Stari Lepel und darüber hinaus, ist die Solaranlage ein Symbol des Fortschrittes in ihrem Land, das durch die politischen Verhältnisse in seiner Entwicklung stark eingeschränkt wird.

Bereits kurze Zeit nach der Einweihung kamen bereits Besucher und Firmen aus Minsk, um sich über die neue Technik zu informieren. Andreas Noack, als technischer Berater des Vereins Heim-statt-Tschernobyl, führte die Anlagenbesichtigungen durch.

Wagner & Co wird gemeinsam mit seinem Partner, dem Verein Heim-statt-Tschernobyl e.V. und weiteren Initiativen den betroffenen Menschen in den verstrahlten Gebieten helfen. 20 Jahre Tschernobyl ist bedrückende Gegenwart und jede Hilfe auch eine kleine Hoffnung, eine Chance für eine Zukunft.



Weitere Infos:
www.heimstatt-tschernobyl.org

Spendenkonto: Heim-statt-Tschernobyl e.V., Kreissparkasse Diepholz, Konto: 13 36 11 111, Bankleitzahl: 256 513 25 Stichwort: Wagner & Co unterstützt Heim-statt-Tschernobyl.

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